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Aktuell

Neu haften Käufer für Steuerschulden bei Immobilien-Kaufverträgen

Wer Grundeigentum, beispielsweise ein Haus oder eine Wohnung, kauft, rechnet kaum damit, dass er für Steuerschulden des Verkäufers aus diesem Kauf haftbar gemacht werden kann. Doch genau dies ist seit dem 1. Januar 2020 im Kanton Aargau möglich: Käufer haften mit von ihnen gekauftem Grundeigentum für Steuerschulden, insbesondere Grundstückgewinnsteuern, wenn der Verkäufer diese nicht bezahlt. Die maximale Haftungshöhe dieses sogenannten gesetzlichen Grundpfandrechts entspricht drei Prozent des Kaufpreises.

100 häufigste Fragen zu Trennung und Scheidung

Unsere neue Publikation "Die 100 häufigsten Fragen zu Trennung und Scheidung" ist erschienen. Menschen, die sich in einem Trennungs- oder Scheidungsverfahren befinden oder ein solches in Erwägung ziehen, sind mit vielen Fragen und Entscheidungen konfrontiert. Mit unserer fünften Ausgabe in der Schriftenreihe für die Praxis haben wir für Betroffene und Interessierte eine Orientierungshilfe zu den rechtlichen Rahmenbedingungen zusammengesstellt. Das Büchlein ist ab sofort im Online-Handel erhältlich.

Hier können Sie eine direkte Bestellung aufgeben.

Erweiterung Glossar Erbrecht

Was genau bedeutet Nutzniessung? Für was benötigt man eine Erbbescheinigung? Und was ist ein öffentliches Inventar? Wir haben auf der Webseite www.neues-erbrecht.ch unser Glossar zu wichtigen Begriffen des Erbrechts erweitert. Schauen Sie vorbei.

Zum Glossar

Praktische Probleme der Bestellung des Stiftungsrats

Der grosse Gestaltungsspielraum des schweizerischen Stiftungsrechts kann zu Schwierigkeiten bei der Bestellung des Stiftungsrats führen. Dr. Jonas Kipfer-Berger, Rechtsanwalt am Standort Möhlin zeigt zusammen mit Prof. Dr. Georg von Schnurbein, Direktor des Centre for Philanthropy Studies der Universität Basel,  in einem aktuellen Beitrag in der Zeitschrift Expert Focus auf, wie Problemfelder zu antizipieren sind und so möglichen Konflikten bereits auf präventiver Ebene wirksam entgegengewirkt werden kann.

Damit beim Erben Klarheit herrscht

In ihrem Erbvertrag haben Grosseltern je 10'000.- Franken für ihre zwei Enkelkinder vorgesehen. Nun kommt ein weiteres Enkelkind auf die Welt, dass diesen Betrag ebenfalls erhalten soll. Muss nun der Vertrag angepasst werden? In seinem aktuellen Beitrag im Magazin 50plus zeigt Dr. Benno Studer auf: Es kommt ganz auf die Formulierung an. Damit Klarheit beim Erben herrscht, braucht es eindeutig formulierte Regelungen.

Immobilien vererben: Worauf Sie achten sollten

Was ist zu tun, wenn ein Nachkomme seine Erbschaft ausbezahlt haben möchte, das ganze Vermögen aber im Haus steckt, welches der überlebende Elternteil weiter bewohnen will? In seinem Beitrag im Magazin 50plus erläutert Dr. Benno Studer, was für Massnahmen getroffen werden können, um in einem solchen Fall Erbstreitigkeiten zu vermeiden. Zudem geht er darauf ein, welcher Grundstückpreis beim Erben gilt.

In eigener Sache: Auszeichnung für Jonas Kipfer-Berger

Jonas Kipfer-Berger, Rechtsanwalt an unserem Standort in Möhlin, wurde anlässlich des Schweizerischen Erbrechtstages am 29. August 2019 mit dem Preis Successio 2019 für seine Dissertation «Das Spannungsfeld zwischem dem Pflichtteilsrecht und dem Generationenwechsel in Familienunternehmen» ausgezeichnet. Der Preis Successio wird für besonders wertvolle Publikationen im Fachbereich Erbrecht vom Verein Successio verliehen. Das ganze Team der Studer Anwälte und Notare gratuliert Jonas Kipfer-Berger ganz herzlich zu dieser Auszeichnung.

Zum Mitarbeiterprofil von Jonas Kipfer-Berger

Vorgesehene Änderungen im Unternehmenserbrecht

Stirbt ein Unternehmer, fällt seine Firma in den Nachlass. Eigentümer werden per Todeszeitpunkt die Erben des Erblassers. Diese können nur einstimmig über das weitere Schicksal des Unternehmens befinden. Heikel ist dies insbesondere dann, wenn die Erben zerstritten sind. Schätzungen zufolge scheitern rund sieben Prozent der KMU am Übergangsprozess. Im Zuge der Erbrechtsrevision soll deshalb die familieninterne Übernahme erleichtert werden. Notarin Nadine Feuerstein zeigt in ihrem Beitrag im Gewerbemagazin "Mögazette" auf, was für Änderungen geplant sind.

Wirksamkeit der geplanten Stundungsregelung im Unternehmenserbrecht zweifelhaft

Der Vorentwurf des Bundesrates betreffend die Neugestaltung des Unternehmenserbrechts sieht unter anderem eine Regelung vor, die es einem Unternehmensnachfolger künftig erlauben soll, für die Ansprüche seiner Miterben einen Zahlungsaufschub von bis zu fünf Jahren zu erhalten. Dr. Jonas Kipfer-Berger, Rechtsanwalt am Standort Möhlin, zeigt in seinem aktuellen Beitrag in der Neuen Zürcher Zeitung auf, dass die geplante Stundungsregelung mit derart hohen Anforderungen an den Zahlungsaufschub die Unternehmensnachfolge kaum massgeblich erleichtern würde.

In eigener Sache: Dr. Jonas Kipfer-Berger

Es freut uns, per 1. Juli 2019 Dr. iur. Jonas Kipfer-Berger in unserem Team am Standort Möhlin begrüssen zu dürfen. Nach seiner Dissertation an der Universität Basel zum Thema "Das Spannungsfeld zwischen dem Generationenwechsel in Familienunternehmen und dem Pflichtteilsrecht – Betrachtungen de lege lata und de lege ferenda" hat er 2019 das Anwaltspatent erlangt.

Weitere Informationen zu seiner Person finden Sie hier. Wir wünschen Dr. Jonas Kipfer-Berger einen guten Arbeitsstart.