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Die verpasste Frist im Erbrecht

Nicht immer ist klar, ob eine Erbschaft ein Segen ist oder Ärger mit sich bringt. Was tun, wenn die finanziellen Verhältnisse undurchsichtig sind? Für diesen Fall können gesetzliche Erben innert 30 Tagen nach dem Tod und eingesetzte Erben nach Eröffnung der Verfügung von Todes wegen einen Rechnungsruf verlangen. Die Frist von 30 Tagen ist nicht erstreckbar.

Durch den Rechnungsruf, den die Behörde anordnet und der öffentlich publiziert wird, müssen die Gläubiger ihre Forderungen eingeben. Daraus resultiert das öffentliche Inventar, aus dem Aktiven und Passiven ersichtlich sind und die den Erben den Entscheid über die Annahme oder Ausschlagung der Erbschaft erleichtern. Wenn der Erbe die Erbschaft unter den Folgen des öffentlichen Inventars annimmt, haftet er nur für die Schulden, die im Inventar aufgezeichnet sind. Aber aufgepasst: In gewissen Kantonen haftet der Erbe auch für die Steuern des Erblassers, selbst wenn diese auf den Rechnungsruf hin nicht gemeldet wurden. Soll das Erbe ausgeschlagen werden, gilt eine Frist von drei Monaten.

Im Magazin 50plus erzählt Dr. Benno Studer von einem Fall, bei welchem die Frist für den Rechnungsruf von Seiten Klienten um einen Tag verpasst worden war. Dennoch liess sich dank gesundem Menschenverstand eine Lösung finden.

Lesen Sie hier den ganzen Beitrag im Magazin 50plus.

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