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Unternehmensnachfolge - auf was kommt es an?

Vater Kurt möchte sein Fachgeschäft, das er über Jahrzehnte aufgebaut hat, seinem Sohn Hans übergeben. Einerseits stellen sich bei einer solchen Übergabe viele finanzielle und rechtliche Fragen wie zum Beispiel:

  • Was ist der Betrieb wert?
  • Wie regelt der Vater Kurt seine persönliche Vorsorge?
  • Was für ehe- und erbrechtliche Bestimmungen müssen berücksichtigt werden?
  • Wie werden die Geschwister von Hans ausbezahlt?
  • Was sind die steuerlichen Konsequenzen?

Andererseits ist eine solche Übergabe mit vielen Emotionen verbunden. Die Aufgleisung einer Nachfolgeregelung wird oft als eine der wichtigsten, aber auch schwierigsten Meilensteine in einer Unternehmerkarriere bezeichnet. Dies unter anderem weil sich folgende Fragen auftun:

  • Haben Vater Kurt, Sohn Hans und die anderen Familienmitglieder die gleiche Vorstellung, wie es mit dem Betrieb weitergehen soll?
  • Was macht Vater Kurt mit all seiner Zeit, nachdem er sein Fachgeschäft abgegeben hat? Was bedeutet es für ihn ganz praktisch, loslassen zu müssen?
  • Wie geht Vater Kurt damit um, wenn sein Sohn Hans Entscheide trifft, mit welchen er nicht einverstanden ist?
  • Wie geht Sohn Hans mit dem privaten und geschäftlichen Druck um, mindestens so erfolgreich sein zu müssen wie sein Vater?
  • Was ist, wenn Sohn Hans merkt, dass er den Betrieb, obwohl er alle entsprechenden Ausbildungen gemacht hat, doch nicht übernehmen möchte – oder wenn, dann in einer anderen Form als vom Vater gewünscht?

Um die Nachfolgeregelung ganzheitlich anzugehen, bietet sich ein mediatives Verfahren an. Dabei werden unter Leitung einer neutralen und allparteilichen Drittperson, eines sogenannten Mediators, die verschiedenen Fragestellungen und Sichtweisen dargelegt. Im Vordergrund steht dabei, dass alle Beteiligten ein gegenseitiges Verständnis für die Sicht des anderen aufbauen können, so dass auf dieser Basis tragfähige Lösungen entwickelt werden können.

Lesen Sie hier den ganzen Beitrag im Magazin "Dorf Aktuell".

 

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