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Der Verzicht auf Gewinnanspruch unterliegt der erbrechtlichen Ausgleichung oder Herabsetzung

Nicht selten tritt noch zu Lebzeiten des Veräusserers eines Grundstücks ein Gewinnanspruchstatbestand ein und die Fälligkeit der Gewinnanspruchsforderung tritt ein. Oft wird vom Gewinnanspruchsbelasteten nach dem Tod des Veräusserers geltend gemacht, dieser habe noch zu Lebzeiten auf die fällige Gewinnanspruchsforderung verzichtet. Im Jusletter vom 20. Februar 2017 hat Rechtsanwalt Franz A. Wolf die Meinung vertreten, dass ein solcher Verzicht auf eine fällige Gewinnanspruchsforderung eine lebzeitige Zuwendung darstellt, welche im Erbschaftsfall zur Ausgleichung oder allenfalls zur Herabsetzung zu bringen ist. Diese Meinung wurde vom Bundesgericht im Entscheid 5A_326/2016 vom 30. Mai 2017 übernommen.

Der Entscheid des Bundesgerichts können Sie mit Klick auf diesen Link und Eingabe 5A_326/2016 im Suchfeld auffinden.

Der erwähnte Beitrag von Rechtsanwalt Franz A. Wolf ist über diesen Link abrufbar.

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